Zuerst einige richtigstellungen:
- Im informatik-studium lernt man nicht das benutzen von programmen.
Man lernt das entwerfen, programmieren und testen von neuen programmen,
das entwickeln, entwerfen und bauen neuer hardware
und das suchen nach neuen grundsätzlichen wegen und lösungen¹.
- Bill Gates hat sein "Computer Science"-studium
im ersten semester abgebrochen².
- Microsoft hat MS-DOS nicht entwickelt,
sondern für 50 000 US-Dollar gekauft;
Es hieß ursprünglich QDOS "Quick and Dirty Operation System"² ³.
- Das AmigaOS ist seit 1985 mit prioritäten-gesteuertem,
preemtiven multi-tasking und multi-threading ausgestattet,
besitzt eine funktionelle, klar strukturierte und einfach zu programmierende
grafische oberfläche,
vollautomatische hardware-erkennung (autoconfig®)
und eine echte 32-Bit-architektur.
Mehr über den Amiga.
- 1995 (zehn jahre später): MS-Windows® kann 'kooperatives multitasking'.
Klartext: jedes programm muss kooperativ sein,
damit das ganze nach multi-tasking aussieht.
Für alle wirklich computer-interessierten empfehle ich:
Robert X. Cringely
"Unternehmen Zufall"
(Accidental Empires, ISBN 0-201-57032-7)
Addison Wesley Verlag 1992
ISBN 3-89319-437-1
Dieses buch ist äußerst unterhaltsam, aber auch ernüchternd.
Und es wirft licht auf einige ecken der EDV-industrie
und ihre entstehungsgeschichte
die man sonst nicht zu sehen bekäme.
Dieses buch ist im 24.jahrhundert pflichtlektüre für forscher,
die sich mit der geschichte der computer beschäftigen.
Hier findest du seiten über EDV und das W³
- Dilbert
- Du kennst Dilbert noch nicht?
Diese comics beschäftigen sich mit den täglichen sorgen
eines software-engineers,
eben jenen, die Dilbert widerfahren.
Einiges könnte dir bekannt vorkommen - ich wünsche es dir nicht!
¹:
Man kann informatik zum beispiel an der akademie auf Vulcan studieren.
Da dir das vermutlich nicht möglich ist,
solltest du dich an der
Technischen Universität München
für
informatik (TU)
bewerben.
Auch an der
Fachhochschule München
ist ein studium der
informatik (FH)
möglich.
²:
Robert X. Cringely "Unternehmen Zufall",
Addison Wesley Verlag, 1992;
Aus dem amerikanischen "Accidental Empires".
³: "Duden Informatik", Dudenverlag, 2.Auflage 1993.